5 Lernphasen – so lernst du eine Fremdsprache nachhaltig

Möchtest du eine Fremdsprache wie zum Beispiel Spanisch oder Englisch lernen oder bist du vielleicht gerade schon dabei? Dann hilft dir dieser Artikel, den Prozess des Lernens besser zu verstehen. Dieses neugewonnene Verständnis kannst du positiv für dich nutzen und dadurch deinen Lernerfolg verbessern. Es gibt 5 verschiedene Lernphasen von der ersten Kontaktaufnahme mit der Sprache bis zur Anwendung des Gelernten. Die Dauer der Lernphase ist individuell unterschiedlich, doch der Ablauf im Gehirn ist immer gleich.

Die 5 Lernphasen

Alle Lernphasen sind wichtiger Bestandteil, um eine Fremdsprache schnell und nachhaltig zu lernen. Nur so kann sich das Gelernte wirklich setzen und zu einem Bestandteil deines Gedächtnisses werden. Kannst du dich noch an deine Schulzeit erinnern? Alles, was du mal eben schnell für eine Klausur gelernt hast, war mit Glück am nächsten Tag noch im Kurzzeitgedächtnis verfügbar, doch nach der Klausur war es direkt wieder weg. Dieses Phänomen vermeidest du, indem du allen Lernphasen ausreichende Beachtung schenkst.

  1. Kontakt zur Fremdsprache herstellen
    Der erste Kontakt zur Fremdsprache entsteht zum Beispiel durch Texte, Lieder oder Untertitel. Du hörst und siehst etwas, ohne den Inhalt zu verstehen. Dein Gehirn erkennt, dass es sich um eine Fremdsprache handelt.
  2. Sortieren und Einordnen des Lernstoffes
    In der zweiten Lernphase überprüft dein Gehirn, ob das, was du gerade lernst, für dich relevant ist. Liest du einen Text, der mit deinem Thema nichts zu tun hat, dann musst du diesem keine Aufmerksamkeit schenken. Hilft dir aber eine bestimmte Grammatikregel weiter, dann erweckt dies Aufmerksamkeit. Du erkennst, dass sie nützlich für dich ist, und deshalb willst du sie dir bewusst merken.
  3. Verknüpfen und Abspeichern von Inhalten
    Die dritte Lernphase ist relevant für das Langzeitgedächtnis. Stelle dir dein Gehirn am besten wie einen Computer vor. Dein vorhandenes Wissen ist in verschiedenen Ordnern abgespeichert. Lernst du Dinge, die du mit bereits vorhandenem Wissen verknüpfen kannst, speichert dein Gehirn diese in einem bereits vorhandenen Ordner. Das geht schnell. Bei ganz neuen Dingen, die dein Gehirn nicht verknüpfen kann, muss es erst einen neuen Ordner anlegen und entscheiden, wo dieser gespeichert wird. Deshalb fällt dir das Lernen in diesen Fällen schwerer. Versuche also immer eine Verbindung zum Beispiel zu bereits vorhandenen Erfahrungen herzustellen. Dadurch wird es leichter.
  4. Wiederholen, wiederholen, wiederholen
    Wie heißt es so schön: Übung macht den Meister! Und das ist auch tatsächlich so. Je häufiger du Gelerntes wiederholst, desto stärker verfestigt es sich. Das kannst du dir vorstellen wie bei einem Trampelpfad im Wald. Wenn du das erste Mal quer durch den Wald marschierst, dauert es am längsten. Der Weg ist uneben und du musst dich orientieren. Je häufiger du diesen Weg nimmst, desto mehr Spuren hinterlässt du und es beginnt sich ein Weg abzuzeichnen. Am Ende musst du gar nicht mehr nachdenken, du folgst einfach deinem Weg. Genauso ist es beim Lernen auch.
  5. Umsetzen und Anwenden des Gelernten
    In der letzten Phase musst du dich von deinen Büchern oder Lernvideos trennen. Du hast die Theorie im Kopf und musst in die Umsetzung kommen, um dem Gelernten den letzten Schliff zu geben und Sicherheit aufzubauen. Es ist nämlich ein gehöriger Unterschied, ob du einen Dialog geschrieben, laut oder leise gelesen oder ihn wirklich geführt hast. Wende die Fremdsprache an. Trau dich! Gehe in ein Restaurant, sprich mit anderen Menschen in der Fremdsprache oder tausche dich in Foren aus.

Noch mehr Tipps zum Fremdsprachenlernen

Wer eine Fremdsprache lernt, lernt nicht einfach nur eine neue Sprache. Denn Sprache ist mehr als Worte, sie ist ein Lebensgefühl und trägt zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit bei. Hast du das richtige Mindset, um eine Fremdsprache zu lernen? Weißt du, welcher Lerntyp du bist? Brauchst du Tipps zum lernen von Vokabeln? Wenn dich diese Themen interessieren, lies gerne unsere Artikel dazu.

Wird es für dich jetzt konkret? Möchtest du Spanisch oder Englisch lernen? Mit meiner Fremdsprachen-schnell-lernen Methode kann ich dir dabei helfen. Vereinbare am besten gleich hier einen Termin für ein Informationsgespräch mit mir. Ich freue mich auf dich!

Vokabeln lernen schnell und effektiv: 5 löwenstarke Tipps

Wer eine Fremdsprache lernen möchte, kommt um das Vokabeln lernen nicht drum herum. Bei der bloßen Vorstellung daran macht sich bei vielen Menschen allerdings eine starke Abwehrhaltung breit. Das klingt für die meisten nämlich langweilig und anstrengend zugleich – so wie früher in der Schule. Wenn es dir auch so geht, kann ich dich beruhigen. Ich gebe dir hier 5 Tipps, die dir dabei helfen Vokabeln zu lernen und gleichzeitig Spaß dabei zu haben. Verabschiede dich vom stupiden Auswendiglernen. Lerne mit Emotionen und mit deinen Sinnen für nachhaltigen Erfolg. Du wirst sehen: Es funktioniert!

Nimm dir allerdings nicht zu viel vor. Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass das menschliche Gehirn maximal 7 Vokabeln pro Tag nachhaltig aufnehmen kann. Nur 7 Vokabeln gehen tatsächlich ins Langzeitgedächtnis über. Der Rest wird leider nur kurzfristig gespeichert.

Tipps zum Vokabeln lernen

1. Lerne mit deinen Sinnen

  • Schreibe die Wörter mit voller Konzentration auf. Schreibe am besten mit der Hand, denn die Bewegung festigt das Gelernte zusätzlich.
  • Lese das Geschriebene: erst leise im Geiste und dann laut. Traue dich, auch wenn du dich im ersten Moment komisch dabei fühlst. Du wirst schnell merken, wie du die Hemmung verlierst, und lernst die Sprache zu fühlen.
  • Nutze deinem Alltag: Fasse die Gegenstände wenn möglich an, wie zum Beispiel einen Stift oder einen Tisch. Rieche an Früchten oder führe Bewegungen aus. Da fällt dir sicherlich noch eine ganze Menge mehr ein, oder?

2. Nutze Mindmaps für Themengebiete

  • Schreibe die Vokabel des Hauptthemas in die Mitte.
  • Überlege nun, welche Begriffe dazu gehören und schreibe die passenden Vokabeln um das Hauptthema drumherum. So kannst du immer weiter ausdifferenzieren wie ein Baum mit vielen Ästen.
  • Zum Beispiel: Restaurant – Inventar – Speisekarte – Gerichte …

3. Mit Bildern arbeiten und die Fantasie nutzen

  • Schaue dir zum Beispiel Urlaubsfotos an, auf den die zu lernenden Dinge festgehalten sind.
  • Suche passende Bilder in Zeitschriften oder im Internet.
  • Rufe dir Erinnerungen ins Gedächtnis, die mit den Begriffen zu tun haben. Stelle sie dir so detailliert wie möglich vor.

4. Nutze die Texte von Liedern

  • Lade die Songtexte der Lieder herunter, die du gerne in deiner Fremdsprache hörst. Dann kannst du mitsingen, auch wenn du am Anfang nicht jedes Wort verstehst. Durch den Rhythmus wirst du lernen die Sprache zu fühlen.
  • Schaue Musikvideos mit Untertiteln. Auch hier: Lese nicht nur, sondern traue dich mitzusingen!

5. Entspanne dich

  • Keiner lernt gerne und effektiv unter Stress. Deshalb suche die eine entspannte Umgebung. Nimm den Druck raus und lasse auch Fehler zu.
  • Mache zwischendurch eine Pause, um dein Gehirn zu entspannen. Nutze zum Beispiel Methoden des Zeitmanagements wie die Pomodoro-Technik: 25 Minuten lernen, 5 Minuten Pause. Du wirst sehen, die Lernzeit vergeht wie im Flug.

Vokabeln lernen macht Spaß

Hättest du das zu Beginn des Artikels gedacht? Such dir einfach die Tipps heraus, die zu deinem Alltag und deinem Lerntyp passen. Durch die ganzheitlichen Methoden wird dir das Lernen leicht fallen. Integriere es in deinen Alltag und verbinde schöne Erinnerungen und Momente damit. So wird sich auch nach und nach dein Mindset zum Thema Lernen ändern.

Suchst du noch das ein passendes Angebot um Spanisch oder Englisch zu lernen? Dann würde ich mich freuen, dich kennenzulernen. Vereinbare einfach hier einen Termin mit mir und ich verrate dir mehr über meine Fremdsprachen-schnell-lernen Methode.

Eine Fremdsprache lernen: Welcher Lerntyp bist du?

Möchtest du eine Fremdsprache lernen und schreckst davor zurück, weil du dich an die Schulzeit erinnert fühlst? Der Lehrer oder die Lehrerin steht vorne am Pult und hält einen Monolog, du sitzt vor einem Grammatikbuch und versuchst abstrakte Regeln zu verstehen oder hast eine lange Vokabelliste vor dir liegen, die du auswendig lernen sollst – was für den einen gut funktioniert, ist für die andere eine totale Horrorvorstellung. Die gute Nachricht lautet: Das muss nicht so sein!

In diesem Artikel beschreibe ich dir vier verschiedene Lerntypen. Finde heraus, welcher Lerntyp du bist. Danach kannst du mit meinen löwenstarken Lerntipps gezielt und ganz nach deinen individuellen Bedürfnissen lernen.

Was ist charakteristisch für deinen Lerntyp?

Lernen kann Spaß machen und es darf auch einfach von der Hand gehen. Am schnellsten und effektivsten funktioniert es, wenn du auf die Art lernst, die dir am besten entspricht. Einige Menschen lernen zum Beispiel mit Hörbüchern, während andere sich auf diese Weise fast gar nichts merken können. Es gibt folgende Kategorien von Lerntypen:

Der visuelle Lerntyp

Du liest gerne und verstehst Zusammenhänge am besten anhand von Grafiken oder Schaubildern. Deine Sprache und Träume sind bildreich, du liebst Farben und Details. Als visueller Typ lernst du gerne in einem schönen Umfeld.

Der auditive Lerntyp

Du lernst am besten, wenn du Informationen hörst oder selber sprichst. Gehörtes kannst du dir sehr gut merken und die Informationen daraus auch später problemlos abrufen. Nur Umgebungsgeräusche magst du eher nicht, weil sie dich ablenken.

Der motorische Lerntyp

Du bist praktisch veranlagt und verstehst Lernen als Handlung bzw. Aktion. Du brauchst viel Bewegung und lernst am besten, wenn du Dinge selber ausprobieren oder deine eigenen Erfahrungen machen kannst.

Der kommunikative Lerntyp

Sprechen und der Austausch mit anderen sind dir wichtig. Du verstehst einen Lernstoff am besten, wenn du mit anderen darüber diskutieren kannst. Du hinterfragst Dinge und hörst dir gerne die Erklärungen an.

Löwenstarke Sprach-Lerntipps für jeden Lerntyp

Hast du dich schon wiedererkannt? Natürlich gibt es auch Mischformen, aber ein Typ wird wahrscheinlich dominieren. Wenn du weißt, welcher Lerntyp du bist, kannst du deine Techniken und Methoden darauf abstimmen. So fällt das Lernen leichter. Ich habe folgende Lerntipps für dich, um eine Fremdsprache zu lernen:

Der visuelle Lerntyp:

  • Lese Texte und markiere Schlüsselbegriffe im Text farbig.
  • Abonniere eine Zeitschrift in deiner Zielsprache.
  • Fertige Mindmaps mit Hauptthemen und Unterthemen an, um Vokabeln zu lernen.
  • Lerne Grammatikregeln mit einem Lernposter, das du häufig beim Vorbeigehen siehst.
  • Wenn du mit Videos oder DVDs arbeitest, nutze die Untertitel.

Der auditive Lerntyp:

  • Höre Hörbücher, Podcasts oder CDs zum Lernen
  • Nehme das, was du lernen möchtest zum Beispiel mit der Diktierfunktion deines Handys selber auf.
  • Schaue dir Filme in deiner Zielsprache an. Schaue am Anfang Filme, die du schon kennst, dann fällt das Verständnis leichter.
  • Lese dir Texte selber laut vor.
  • Erfinde Situationen und Dialoge mit anderen Personen und rede mit ihnen in der Zielsprache.

Der motorische Lerntyp:

  • Mache aktive Sprachübungen zum Beispiel durch Rollenspiele.
  • Suche nach Sprachspielen, die zu deinem Alter passen.
  • Kombiniere Lernen mit Bewegung. Gehe joggen, spazieren oder fahre Rad. Wiederhole dabei das Gelernte.
  • Benutze deine Fantasie und stelle dir Dinge so echt wie möglich vor. Visualisiere dabei so viel wie möglich.
  • Benutze eigene Erinnerungen zum Beispiel von Reisen oder Events und durchlebe sie neu mit deiner Zielsprache.

Der kommunikative Lerntyp:

  • Nutze Lerngruppen, um dich mit anderen auszutauschen.
  • Suche dir im Internet Tandem Sprachpartner aus anderen Ländern.
  • Tausche dich in Foren aus.
  • Spiele Rollenspiele in deiner Zielsprache.
  • Stelle Lernpartnern oder Lehrkräften Fragen.

Probiere einen Tipp nach dem anderen aus und schaue, was für dich funktioniert. Nutze deine Sinne beim Lernen einer Fremdsprache. Als Kind hast du deine Muttersprache genauso gelernt. Warum sollte es als Erwachsener anders sein? Probiere es aus, du wirst den Unterschied spüren.

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Spanisch oder Englisch lernen mit dem richtigen Mindset

Fremdsprachen lernen: Auf die Einstellung kommt es an!

Träumst du auch manchmal davon, eine Fremdsprache wie Spanisch oder Englisch zu lernen? Zögerst du, weil du dich schon zu alt dafür fühlst oder glaubst, dass du es sowieso nicht schaffen würdest? Dann geht es dir wie vielen anderen Erwachsenen in Deutschland. Schuld daran ist unser Mindset, also unsere Denkweise beziehungsweise die Einstellung. Viele von uns haben im Laufe ihres Lebens negative Glaubenssätze entwickelt. „Darin war ich noch nie gut“ oder „Ich kann doch jetzt keine Sprache mehr lernen, das hätte ich in der Schulzeit machen müssen“ sind nur einige Beispiele. Im Nullkommanichts wird der Wunsch als Hirngespinst abgetan. Das muss aber nicht so sein und ich verrate dir auch warum.

Verändere deine Einstellung und lass dein Herz sprechen

Es ist möglich, die eigene Einstellung zu verändern! Renommierte Forscher, wie zum Beispiel die Psychologin Carol Dweck, bestätigen dies. Die Denkweise und die geistige Haltung zu einem Thema sind nicht angeboren, sondern erlernt.

Ändere dein Mindset und nutze die Chancen, die sich daraus für deine Persönlichkeit und dein Wohlbefinden ergeben. Denn eine Fremdsprache ist mehr als Wörter und Sätze, sie ist ein Lebensgefühl. Trenne dich also von negativen Glaubenssätzen und ersetze sie durch Positive. Setze folgende Tipps um und fühle, wie sich dein Mindset zum Lernen einer Fremdsprache verändert:

  • Setze dich nicht unter Druck, sondern erlaube dir spielerisch heranzugehen und dich auszuprobieren.
  • Entspanne dich beim Lernen und suche dir eine Umgebung, in der du dich wohl fühlst.
  • Schaue dir Filme zum Beispiel auf Spanisch oder Englisch an und nutze Untertitel, um das Verständnis zu erleichtern.
  • Höre Musik in der Fremdsprache deiner Wahl. Traue dich und singe mit, im Auto oder unter der Dusche. Ganz egal wo.
  • Nutze jede Gelegenheit, die sich für dich ergibt in der Fremdsprache zu sprechen. Am Bahnhof, am Flughafen oder in einem Restaurant. Der Ort ist ganz egal aber fange an die Sprache zu leben und zu fühlen.

Es liegt nicht an der Fähigkeit, sondern an der Bereitschaft

Wenn du eine Fremdsprache lernen möchtest, dann kannst du es auch! Du musst es nur angehen. Du wirst auf dem Weg nicht nur eine neue Sprache lernen, sondern eine ganz neue Seite von dir selbst kennenlernen.

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